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Technik

Allgemein

Bewegungsstruktur und -analyse 

Wichtig bei der Vermittlung von Techniken ist die Fähigkeit Bewegungen auf verschiedenen Wege (verbal, visuell) veranschaulichen zu können, und dem Übenden durch die Bewegungsbeschreibung eine Bewegungsvorstellung  zu geben. Um komplexe Bewegungen beschreiben zu können ist es notwendig zentrale Merkmale der Bewegung und deren zeitliche Abfolge, also eine Struktur der Bewegung benennen zu können. Durch diese Aufgliederung einer Bewegung in verschiedene funktionale Phasen ist es zum einen einfacher entsprechende Übungen und Hilfen zu finden zum anderen wird eine gezielte Korrektur erst dadurch ermöglicht.

 

Zwei Ansätze, die sich mit der Gliederung von Bewegungen auseinandersetzen: 

Meinel spricht von einer Dreigliederung der Bewegung in einzelne, zeitlich aufeinanderfolgende Phasen (Vorbereitungsphase, Hauptphase und Endphase). Diese Phasen sind in ihrer Reihenfolge und somit in ihrer Struktur nicht abänderbar, sie können nicht beliebig vertauscht oder verändert werden. (vgl. Meinel: Bewegungslehre, Berlin 1976) Göhner gliedert die Bewegung in verschiedene Abschnitte (Hilfsfunktionsphasen 1.und 2. Ordnung und eine Hauptfunktionsphase). Einzelne Operationen einer Funktionsphase sind einer ganz bestimmten Folge und Abhängigkeit unterworfen, die nicht durch Zerstückelung des Bewegungsablaufes zerstört werden sollte. Andere wiederum sind in Teilbewegungen zerlegbar.  (vgl. Göhner: Bewegungsanalyse im Sport, Schorndorf 1979)

 

Schematischer Vergleich Meinel - Göhner

Nach so viel Theorie geht es jetzt in die Praxis zu ganz konkreten Technikelementen.

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