Hier die Antworten zu Technik

Richtig!

Falsch. Eine falsche Bewegungsvorstellung ist oftmals Ursache für fehlerhafte Bewegungsausführungen. Wichtig ist deshalb eine saubere Demonstration, (evtl. verbale, taktile sonst. Hilfen geben)

Falsch. Mit guten konditionellen Vorraussetzungen lässt sich Technik normalerweise leichter erlernen, da Faktoren wie z.B. Sprungkraft die Sprunghöhe beeinflussen und diese wiederum dafür sorgt, dass mehr Zeit für die Ausführung zur Verfügung steht. Auch ist eine unsaubere Ausführung auf Grund von Ermüdung bei guten konditionellen Vorraussetzungen unwahrscheinlicher.

Richtig. Schlechte konditionelle Vorraussetzungen sind oft dafür verantwortlich, dass Techniken nicht oder nur sehr langsam erlernt werden. Mit guten konditionellen Vorraussetzungen lässt sich Technik normalerweise leichter erlernen.

Richtig Angst ist eine häufige Ursache. Beim Erlernen des Fallwurfs z.B. sollte darauf geachtet werden, dass der Respekt/Angst vor der Fallhöhe Stück um Stück abgebaut wird. Auch Angst sich zu blamieren kann ein Grund sein, der das Techniklernen verzögert.

Falsch. Angst kann sehr wohl dafür verantwortlich sein. Beim Erlernen des Fallwurfs z.B. sollte darauf geachtet werden, dass der Respekt/Angst vor der Fallhöhe Stück um Stück abgebaut wird. Auch Angst sich zu blamieren kann ein Grund sein, der das Techniklernen verzögert.

Falsch. Normalerweise sorgen Bewegungsvorerfahrungen dafür, dass Bewegungen/Techniken schneller erlernt werden, da durch Bewegungsverwandschaften oftmals ein Transfer möglich ist. Deshalb wird im Kinder- und Jugendbereich möglichst breit und umfassend ausgebildet.

Richtig. Ein großes Bewegungsrepertoire ist beim Techniklernen vorteilhaft, da oftmals über Bewegungsverwandschaften ein Transfer stattfinden kann.

Häufige Anfängerfehler sind:

  • falsches Bein vorne, oder umspringen
  • Stemmschritt zu groß
  • Ellbogen zu tief
  • Handfläche nicht hinter dem Ball
entweder Meinel oder Göhner
Meinel spricht von einer Dreigliederung der Bewegung in einzelne, zeitlich aufeinanderfolgende Phasen (Vorbereitungsphase, Hauptphase und Endphase). Diese Phasen sind in ihrer Reihenfolge und somit in ihrer Struktur nicht abänderbar, sie können nicht beliebig vertauscht oder verändert werden. (vgl. Meinel: Bewegungslehre, Berlin 1976) Göhner gliedert die Bewegung in verschiedene Abschnitte (Hilfsfunktionsphasen 1.und 2. Ordnung und eine Hauptfunktionsphase). Einzelne Operationen einer Funktionsphase sind einer ganz bestimmten Folge und Abhängigkeit unterworfen, die nicht durch Zerstückelung des Bewegungsablaufes zerstört werden sollte. Andere wiederum sind in Teilbewegungen zerlegbar.  (vgl. Göhner: Bewegungsanalyse im Sport, Schorndorf 1979)
Die Frage ist etwas knifflig. Bei der Antwort sollte versucht werden, auf die gegebenen Fakten Bezug zu nehmen. "Schlagwurf präzise und hart" Daraus kann man schließen, dass der Schüler keine Probleme mit dem Armzug hat und normal beweglich ist. Der Unterschied zwischen Schlagwurf und Sprungwurf resultiert hauptsächlich aus Absprung und Schwungbeineinsatz. Da der Schüler fast nur auf die linke Seite des Tors wirft ist anzunehmen, dass er es nicht schafft den Oberkörper richtig zu verwringen. Da er das aber beim Schlagwurf anscheinend schafft, ist anzunehmen, dass er den Oberkörper durch eine falsche Schwungbeinführung (zu sehr nach vorne) beim Sprungwurf blockiert, dadurch kann der Wurfarm nicht richtig nach hinten geführt werden. > der Schüler versucht seine kurze Beschleunigungsphase zu verlängern indem er immer "diagonal" also auf die li. Torseite wirft. Die wahrscheinlich erfolgversprechendste Korrekturanweisung wäre: "Zieh dein Knie seitlicher hoch" dadurch steht die Hüftachse annähernd parallel unter der Schulterachse und der Wurfarm kann problemlos nach hinten geführt werden.